Privatärztliche Praxis, Ausgabe 1/2017

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Die gekürzte Ausgabe der Privatärztlichen Praxis 1/2017 können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Textauszüge aus Privatärztliche Praxis, Ausgabe 1/2017

 

Bundestagswahl und Bürgerversicherung

Aus allen Ecken kommen nun wieder im Zusammenhang mit den anstehenden Wahlen die Debatten über die Bürgerversicherung hoch. (Wir, die Vorstandschaft, dachten vor Jahren, die unsinnigen Argumente pro BV seien vom Tisch). Jedwede linke Interessengemeinschaft veröffentlicht in "Studien", welche Segnungen mit einer BV über das Land wehen würden. Natürlich vertritt der PBV zusammen mit den meisten Berufsverbänden die eindeu-tige Ansicht, dass unser duales System hervorragend funktioniert und daran keiner zu rütteln bräuchte. Aber wenn nun der neue Heilsbringer der SPD, Martin Schulz, seine Chance darin sieht, all überall "Gerechtigkeitslücken" zu schließen, na dann kann schnell jeder Nicht-Privatpatient in einer Bürgerversicherung einen "Zugewinn" für sich erahnen, wenn Schulz eine BV als oberste Priorität in seinem Wahlkampf einordnet. Selbstredend gibt es für solche Überlegungen immer schnell Mehrheiten, da ja die Privatversicherten eindeutig in der Minderheit sind! Umso mehr gilt es, die neu in den Vordergrund gestellten Argumentationen bzgl. einer Auflösung des dualen Systems zu beleuchten ... mehr im PDF

Vom NAV-Virchow-Bund: Vorausschau auf das Wahljahr

2016 war ein Jahr der Extreme: außenpolitisch mit dem Brexit und der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten, innenpolitisch mit dem Einzug der AfD in zahlreiche Landesparlamente. Vor diesem Hintergrund wird vielen von uns bange bei der Frage „Was wäre, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre...“ ... mehr im PDF

Analogbewertung der medizinischen Trainingstherapie

Wiederum im Zusammenhang mit Gewichtsreduktion bei Risikofaktoren als auch bei Sportler-Betreuung): „Ein-gangsuntersuchung zur medizinischen Trainingstherapie, einschließlich biomechanischer Funktionsanalyse der Wirbelsäure, spezieller Schmerzanamnese und ggf. anderer funktionsbezogener Messverfahren sowie Dokumen-tation" analog Nr. 842 GOA (500 Punkte). Die Berechnung einer Kontrolluntersuchung analog Nr. 842 ist nicht vor Abschluss der Behandlungsserie möglich ... mehr im PDF
 
Fragen und Antworten zur GOÄ: Gutachten

Wann muss ich Privatgutachten nach Nr. 80 GOÄ berechnen und wann kann ich die besser bezahlte Nr. 85 GOÄ berechnen? ... mehr im PDF

Datenschutzrechtliches Gutachten: Ärztliche Abrechnung durch Privatärztliche Verrechnungsstellen ohne Einwilligung?

Die bislang gängige Forderung eine rechtmäßige Datenverarbeitung durch Privatärztliche Verrechnungsstellen bedürfe einer gesonderten schriftlichen Einwilligung des betroffenen Patienten, lässt sich angesichts der nationalen und der internationalen rechtlichen Entwicklung nicht länger aufrechterhalten. Der Patient darf nicht zu Einwilligungen ermuntert werden, deren Umfang er nicht abschätzen und deren Folgen er nicht überblicken kann ... mehr im PDF
 
Lob von allen Seiten: 15 Jahre PKV-Ombudsmann

„Was der PKV-Ombudsmann leistet, ist ein Beitrag zu dem, was wir im Gesundheitswesen dringend brauchen: Ver-trauen.“ Karl-Josef Laumann (CDU), Staatssekretär im Gesundheitsministerium und Patientenbeauftragter der Bundesregierung, brachte es auf den Punkt. In seiner Festrede beim Jubiläumsabend des Ombudsmanns Mitte Oktober in Berlin betonte Laumann, man brauche eine Stelle, über die Streitigkeiten möglichst einvernehmlich gelöst werden können ... mehr im PDF
 
Beratung via Telefon, Telefax und E-Mail: Was alles erlaubt ist – Abgrenzungen zur Telemedizin und zur unzulässigen Fernbehandlung

Telefonische Beratungen sind immer schon fester Bestandteil in Arzt- und Heilpraktikerpraxen gewesen. Die Gebührenordnungen spiegeln dies wider: „Beratung – auch mittels Fernsprecher“ (Nr. 1 GOÄ; „Beratung, auch mit-tels Fernsprecher, ggf. einschl. einer kurzen Untersuchung“ (Nr. 5 GebüH). Auch Beratungen über moderne Kommunikationstechniken (Telefax und E-Mail) nehmen zu. Therapeuten fragen sich, was erlaubt ist, und welche Möglichkeiten sie haben, ohne  haftungsrechtlich, berufsrechtlich oder gar strafrechtlich in Konflikte zu geraten ... mehr im PDF

Steuerfalle Mitarbeiterparkplatz

Wenn Arztpraxen ihren Mitarbeitern einen Pkw-Stellplatz zur Verfügung stellen, sollten sie die steuerlichen Konsequenzen im Blick haben. Ansonsten drohen bei einer Betriebsprüfung hohe Nachzahlungen ... mehr im PDF

Keine Werbungskosten für Zweitwohnung trotz beruflicher Veranlassung

Steuerpflichtige können Aufwendungen für eine Zweitwohnung (sog. doppelte Haushaltsführung) bei Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit als Werbungskosten abziehen, sofern die Anschaffung der Zweitwohnung beruflich veranlasst ist und der Erstwohnsitz nicht am Beschäftigungsort liegt ... mehr im PDF

Erreichbarkeit der Praxen regt zum Umdenken an

Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse zum Thema Arztbesuch hat ergeben, dass überwiegend junge Patienten mit der telefonischen Erreichbarkeit von Praxen unzufrieden sind. Gleichzeitig kostet das telefonische Terminmanagement auch Praxismitarbeiter so einige Nerven ... mehr im PDF

Berufshaftpflicht - auch nach Beendigung der Praxistätigkeit

Auch im Ruhestand ist eine Berufshaftpflicht-Versicherung notwendig, denn jeder Arzt ist auch dann weiter ver-pflichtet, in Notfällen erste Hilfe zu leisten, so in Arzt und Wirtschaft vom 10.8.2016 ... mehr im PDF

Finanzbehörden wollen Ärzte strenger prüfen

Theoretisch ist jeder Unternehmer zur Abgabe einer Umsatzsteuererklärung verpflichtet - bei Ärzten verzichteten viele Finanzämter in der Vergangenheit aber darauf, weil man davon ausging, dass in Arztpraxen fast ausschließlich umsatzsteuerbefreite Heilbehandlungen durchgeführt werden, bzw. die Kleinunternehmergrenze von 17.500 Euro nicht überschritten wird. Damit ist nun Schluss: Die Finanzämter fordern nun bei allen niedergelassenen Ärzten Umsatzsteuererklärungen für das Jahr 2015 an - bisher in Bayern, doch weitere Bundesländer dürften folgen ... mehr im PDF

Fahrtenbuch

Das Führen eines Fahrtenbuchs ist oft mit hohen Anforderungen verbunden. Wenn das Finanzamt Unstimmigkei-ten entdeckt, kommt es oft sofort zur Anwendung der sog.1%-Regelung. Dagegen kann man sich aber wehren: es ist ein Verfahren anhängig, auf das man sich berufen kann. BFH: Az.: X R 28/15, insbesondere wenn man einen Gebrauchtwagen angeschafft hat. Mit einem evtl Einspruch sollte zugleich der Antrag auf Ruhen des Verfahrens gestellt werden. (Arzt und Wirtschaft 4.6.2016) ... mehr im PDF

Ausblick auf die Wahlen, die GOÄ, den 4.Tag der Privatmedizin

Der 4. Tag der Privatmedizin am 14.10.2017 liegt voll in der Planung (federführend Dr.Gepp, zweiter Vorsitzender des PBV), er wird dominiert sein von den Perspektiven, die sich im Wahljahr 2017 eröffnen werden: blicken wir Privatärztinnen und -ärzte auf ein "Revolutionsjahr" (Vereinheitlichung von Kassen- und Privatmedizin), oder gibt es "nur" eine Evolution (eine konstruktive Fortführung unseres dualen Abrechnungssystem fernab von rot-rot-grün und ihrer abstrusen Bürgerversicherung) ... mehr im PDF

 

 

 
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