Privatärztliche Praxis, Ausgabe 1/2018

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Die gekürzte Ausgabe der Privatärztlichen Praxis 1/2018 können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Textauszüge aus Privatärztliche Praxis, Ausgabe 1/2018

 

Die Bürgerversicherung - Hausärzte und "Demokratische Ärzte" dafür?

Nicht nur der verbliebene Teil der geschrumpften SPD, sondern sogar auch durchaus welche aus unserer ärztlichen "Mitte" plädieren immer noch für eine Bürgerversicherung (der Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte zumindest, aber auch ein nicht ganz so kleiner Teil der Hausärzte). Sie bezeichnen die letzten Berichte über all die hinlänglich bekannten irreversiblen negativen Konsequenzen einer BV als "Propagandaoffensive eines Teils der organisierten Ärzteschaft gegen eine BV" (Leserkommentar von Dr. Peter Friemelt in der ÄrzteZeitung vom 22.1.2018). Die ärztlichen Interessenverbände würden den Patientinnen und Patienten Angst machen aus billigem Eigeninteresse vor etwas "was unser Gesundheitssystem gerechter machen wird“ ... mehr im PDF

 

EBM & GOÄ = EGO? Was wäre, wenn es eine Einheitliche Gebührenordnung gäbe?

Für Propheten sind Koalitionsverhandlungen ein schlechtes Betätigungsfeld. Zum Redaktionsschluss von ergo war noch unklar, wie die Regierung für die nächsten vier Jahre aussehen wird. Davon sind - natürlich - auch einzelne Themen betroffen. So sind im GroKo-Sondierungsergebnis weder eine Bürgerversicherung noch explizit eine Einheitliche Gebührenordnung erwähnt. Dennoch ist die Diskussion darüber noch immer virulent und noch lange nicht abgeschlossen ... mehr im PDF

 

Privatabrechnung bei Akupunkturbehandlungen

Bei der Privatabrechnung von Akupunkturbehandlungen muss man auf einige Dinge zusät zlich achten. Kernziffer der Akupunkturbehandlung ist in der GOÄ die Nr. 269a: „Akupunktur (Nadelstich-Technik) mit einer Mindestdauer von 20 Minuten zur Behandlung von Schmerzen, je Sitzung“. Akupunkturen von geringerer Zeitdauer sind seltener, dann ist die Nr. 269 GOÄ anzusetzen. Die Nrn. 269/269a beziehen sich ausdrücklich auf die Schmerzbehandlung und die Nadelstich-Technik. Eine bestimmte Art von Schmerzzuständen ist nicht vorgeschrieben. Liegt eine andere Indikation als „Schmerzbehandlung" vor, muss die Nr. 269a beziehungsweise 269 GOÄ analog herangezogen werden. Gleiches gilt, wenn die Akupunktur nicht mit der Nadelstich-Technik, sondern mit einer anderen Technik erfolgte ... mehr im PDF

 

Kompressionstherapie nach GOA richtig abrechnen

In der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) gibt es im Gegensatz zum EBM keine Komplexleistungen, um eine Kompressionstherapie abzurechnen. Die Grundleistung ist dort die Nr. 204 GOÄ (Kompressionsverband, 95 Punkte). Multipliziert mit dem 2,3-fachen Schwellensatz resultiert ein Honorar von 12,74 Euro. Da die Nr. 204 GOÄ nur den einfachen „Kompressionsverband" abdeckt und nicht den wesentlich anspruchsvolleren „phlebologischen Funktionsverband", ist ein Multiplikator über dem Schwellensatz unter Hinweis auf den Aufwand möglich. Die Leistung kann man je angelegtem Kompressionsverband und damit mehrfach berechnen ... mehr im PDF

 

Basis- und Standardtarifversicherte

Bei Privatpatienten sollten Hausärzte drei Besonderheiten beachten, um späteren Problemen vorzubeugen. 2015 waren etwa 29.400 Personen im Basistarif und 45.800 im Standardtarif versichert. Die Probleme, die auftauchen können, liegen vor allem darin, welcher Behandlungsumfang von der Versicherung gedeckt ist und ob der Arzt verpflichtet ist, sich bei der Abrechnung an die eingeschränkten Erstattungsbedingungen zu halten. Die wichtigsten Punkte sind: (1)Im Basistarif ist der Patient hinsichtlich des Leistungsumfangs nahezu vollständig so versichert wie es dem Leistungsumfang der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) entspricht ... mehr im PDF

 

Neuregelung bei der Abschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern ab 01.01.2018

Mit dem Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen wurden die Grenzen für selbstständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten bestimmte Grenzen nicht überschreiten ... mehr im PDF

 

Telemedizin kann Attraktivität der Praxis steigern

Wenn Ärzte offen für telemedizinische Neuerungen sind, so kann das auch die Attraktivität als Arbeitgeber steigern. Dieses Argument brachte Dr. Thomas Aßmann, Initiator der TeleVERAH, beim Tag der Allgemeinmedizin in Frankfurt am Main in die Diskussion um die Digitalisierung ein. Er beobachte, dass Medizinische Fachangestellte (MFA) durch das Aufkommen neuer Berufsbilder wie dem Physician Assistant oft verunsichert seien. „Eine zusätzliche Qualifikation kann mehr Selbstbewusstsein geben", zeigte sich Aßmann überzeugt. Auch sei das Angebot ein Pluspunkt bei der Suche nach neuen qualifizierten Mitarbeiterinnen ... mehr im PDF

 

Endlich verständlich Anforderungen an die Videosprechstunde

Digitalisierung heißt das neue Zauberwort, mit dem der Gesetzgeber versucht, der immer offener zutage tretenden Knappheit im Gesundheitswesen zu begegnen. Eine der Initiativen ist die Videosprechstunde, die jedoch bislang nicht auf sehr viel Gegenliebe bei den Ärzten stößt. Seit April dieses Jahres können entsprechende Leistungen auch für gesetzlich Versicherte abgerechnet werden ... mehr im PDF

 

Typische Fehler bei Bewirtungskosten

Bewirtungskosten werden bei einer Prüfung der Praxis oft gestrichen, weil Ärzte diese nicht richtig angeben. Mit unserer Checkliste passiert Ihnen das nicht mehr! Immer wieder müssen Ärzte bei Betriebsprüfungen erleben, dass der Prüfer den Abzug von Bewirtungskosten verwirft, weil sie die formellen Voraussetzungen nicht einhalten. Werden hingegen die Vorgaben erfüllt (s. Checkliste), können Bewirtungskosten aus geschäftlichem Anlass zu 70 Prozent als Betriebsausgaben abgezogen werden ... mehr im PDF

 

 

 

 
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