Privatärztliche Praxis, Ausgabe 2/2018

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Die gekürzte Ausgabe der Privatärztlichen Praxis 2/2018 können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Textauszüge aus Privatärztliche Praxis, Ausgabe 2/2018

 

Jens Spahn - was kann die Privatmedizin erwarten

Der 1980 in der 40.000 Einwohner zählenden Stadt Ahaus im Regierungsbezirk Münster geborene Jens Spahn kommt ähnlich wie Macron in Frankreich oder Kurz in Österreich forsch-dynamisch daher. Er verfolgt seine Ziele entschlossen und mutig, aber dennoch nicht mit dem Dampfhammer. Er hat ein Gespür für Macht. Vorerst muss er in der „zweiten Liga“, dem Gesundheitssystem, spielen; aber profilieren kann er sich dabei ... mehr im PDF

Faden-und Fremdkörperentfernungen

Bei Fadenentfernungen kann gegebenenfalls nicht nur Nr. 2007 GOÄ berechnet werden. Unter Umständen ist auch Nr. 2009 oder Nr. 2010 GOÄ berechenbar. Nr. 2007 GOA lautet: Entfernung von Fäden oder Klammern, 40 Punkte; Der Plural darin bezieht sich nur auf „Fäden oder Klammern“ einer Wunde. Müssen Fäden oder Klammern aus mehreren Wunden entfernt werden oder muss aus einer Wunde die Fadenentfernung zweiseitig erfolgen, ist Nr. 2007 GOÄ jeweils berechnungsfähig. Müssen besonders viele Fäden aus einer Wunde entfernt werden, ist dafür kein Mehrfachansatz der Nr. 2007 GOÄ erlaubt. Gegebenenfalls kann man den besonderen Aufwand bei der Bemessung eines höheren Faktors berücksichtigen ... mehr im PDF

Nr. 1 GOÄ mit höherem Faktor berechnen

Angesichts des unveränderten Honorars für die einzelnen Leistungen nehmen mehr Hausärzte ihr Recht wahr, eventuell auch einen höheren Faktor anzusetzen. Der Ansatz höherer Faktoren lohnt sich bei häufigen Leistungen und so, dass es seltener zu Einwänden von Kostenträgern kommt. Nr. 1 GOA wird von Hausärzten sehr häufig berechnet. Gerade bei Beratungen (gilt grundsätzlich auch für die aufgrund der Abrechnungsbestimmungen seltener berechneten Nr. 3 GOÄ) gibt es häufig Anlass zur Faktorsteigerung ... mehr im PDF

Bestätigt: Delegation von Speziallaborleistungen ist kein Abrechnungsbetrug

Eine abrechenbare „eigene“ Speziallaborleistung setzt nach § 4 !bs; 2 S; 1 GOÄ angesichts der unklaren Konturierung des Begriffs der ärztlichen Aufsichtswahrnehmung in der Norm nicht voraus, dass der Arzt während des gesamten vollautomatisierten Analysevorgangs persönlich zugegen ist. Erforderlich ist aber zumindest, dass der anweisende Arzt die notwendige medizinische Validation des Untersuchungsergebnisses persönlich durchführt. Dies hat der 1. Strafsenat des OLG Düsseldorf bestätigt und die sofortige Beschwerde der Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen den Beschluss, das Ermittlungsverfahren gegen einen Arzt wegen Betrugs nicht zu eröffnen, zurückgewiesen ... mehr im PDF

Je Sitzung! Kontroverse Auffassung richtig abrechnen

Der Begriff der Sitzung ist durchaus abrechnungsrelevant, im EBM und der GOÄ allerdings nicht definiert. Anders als der Terminus „einmal im Behandlungsfall“ profitiert die Bezeichnung „je Sitzung“ nicht über Abrechnungsbegrenzungen. So müssen sich Sozial- und Amtsgerichte wegen kontroverser Auffassungen zur Auslegung von „je Sitzung“ hinsichtlich falscher Abrechnung von Gebührenordnungspositionen (GOP) befassen ... mehr im PDF

Justiziarin Andrea Schannath gibt Antwort - Ausfallhonorar bei Terminabsage in Bestellpraxis

Herr D. K. aus Hannover „Ich führe eine reine Bestellpraxis und möchte mit meinen Patienten schriftliche Vereinbarungen schließen, dass die Patienten ein Ausfallhonorar zahlen müssen, wenn sie den vereinbarten Termin nicht mindestens 48 Stunden vorher absagen. Ich möchte dies in meine allgemeinen Geschäftsbedingungen aufnehmen, die jedem Patienten vor Abschluss eines Behandlungsvertrages vorgelegt werden. Ist das zulässig?“ ... mehr im PDF

Vorauszahlung von privaten Krankenversicherungsbeiträgen kann sich rechnen

Beiträge für die Basiskranken- und Pflegeversicherung sind seit 2010 in unbegrenzter Höhe als Vorsorgeaufwendungen steuerlich abziehbar. Wenn dadurch der jährliche Höchstbetrag für übrige Vorsorgeaufwendungen für Selbstständige nicht ausgeschöpft ist, können Ausgaben für weitere Versicherungen geltend gemacht werden ... mehr im PDF

Wegen Scheinselbständigkeit ins Fadenkreuz

Scheinselbständigkeit galt früher als Problem im Baugewerbe oder in der Gastronomie. Seit einiger Zeit kommt es auch im Gesundheitswesen immer häufiger zu Unklarheiten – Praxisinhabern, die sich nicht absichern, droht die Gefahr, hohe Summen zahlen zu müssen, oder sogar der Verlust ihrer Approbation ... mehr im PDF

TIPPS FÜR DIE NIEDERLASSUNG (1) Praxisgründung – ein Risiko?

Jessica Hanneken: Die Frage lässt sich zum Glück leicht beantworten und zwar in einem knappen Satz: Die Selbstständigkeit ist dann kein Risiko, wenn sie gut geplant ist! Erfahren Sie hier, worauf es bei der Planung ankommt, welche Kosten Sie einkalkulieren müssen und wie hoch der Ertrag nach all den anfänglichen Investitionen ist ... mehr im PDF

Praxisverkauf – Welche Problemfelder muss ich kennen?

Nachdem in der vorherigen Ausgabe die grundsätzlichen Überlegungen zum Praxisverkauf beschrieben wurden, wollen wir uns jetzt mit speziellen steuerlichen, rechtlichen und kassenrechtlichen Problemfeldern bei der Praxisübergabe beschäftigen ... mehr im PDF

Häuslicher Behandlungsraum eines Arztes

Kosten, die eine (Augen-)Ärztin für ein Zimmer im eigenen Haus aufwendet, das sie als Behandlungsraum für Notfälle eingerichtet hat, können steuerlich nicht als Sonderbetriebsausgaben angesetzt werden. Sie unterliegen auch dem Abzugsverbot für ein häusliches Arbeitszimmer. Das hat das Finanzgericht Münster (FG) mit Urteil vom 14.07.2017 entschieden ... mehr im PDF

Start der ausschließlichen Fernbehandlung

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat das erste Modellprojekt zur ausschließlichen Fernbehandlung genehmigt. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und wird vom Unternehmen TeleClinic in München sowie von zwei privaten Krankenkassen getragen. Das Projekt musste sich vorher einer sorgfältigen Prüfung unterziehen ... mehr im PDF

Wie Sie im Praxis-Einkauf Kosten senken

Ein Bereich für mögliche Kostensenkungen der Praxis ist der Einkauf von Materialien, die im Praxisalltag benötigt werden (Einmalhandschuhe, Papiertücher, Ultraschall-Gel etc.). Hier können Sie ansetzen, um Einsparungen zu erzielen ... mehr im PDF

Die Videosprechstunde kommt

KBV und GKV-Spitzenverband haben sich am 21.02.2017 im Bewertungsausschuss auf eine Vergütungsregelung geeinigt und die Einführung der Videosprechstunde in den EBM beschlossen. Damit kann die Videosprechstunde bereits ab April (und somit eher als vorgesehen) als neue telemedizinische Leistung durchgeführt werden ... mehr im PDF

Konkrete Tipps gegen Online-Attacken auf die Praxis

Die Deutsche Bank empfiehlt Arztpraxen, in puncto Cyber-Angriffe und Schadsoftware gezielt ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen: Um sich zu schützen, sollten Praxisinhaber täglich Praxisdaten sicher und auf verschiedenen Medien verschlüsselt ablegen. Die Speichermedien sollten außerhalb der Praxis gelagert werden ... mehr im PDF

Neuregelung bei der Abschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern ab 01.01.2018

Mit dem Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen wurden die Grenzen für selbstständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten bestimmte Grenzen nicht überschreiten – sog. geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) – angehoben ... mehr im PDF

Freiberufler: Verlagerung von Einnahmen und Ausgaben zum Kalenderjahresende

Freiberufler ermitteln ihren Gewinn in der Regel anhand einer Einnahme-Überschussrechnung. Hier gilt das Zufluss- und Abflussprinzip. Freiberufler, die im Jahr 2017 einen vergleichsweise hohen Gewinn erwirtschaftet haben, sollten ausstehende Rechnungen noch dieses Jahr begleichen. Zahlungseingänge können ins Jahr 2018 verlagert werden, indem die Rechnung erst im nächsten Jahr gestellt wird ... mehr im PDF


 
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