Privatärztliche Praxis, Ausgabe 4/2015, neues zur GOÄ Gebührenordnung für Ärzte

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Die gekürzte Ausgabe der Privatärztlichen Praxis 4/2015 können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Textauszüge aus Privatärztliche Praxis, Ausgabe 4/2015. Neben anderen Beiträgen, neues zur GOÄ (267, 268, 490, 491 ...) 

 

Zusammenwachsen von PKV und GKV?

Die Bürgerversicherung ist nicht vom Tisch, auch wenn es vorerst stumm um sie geworden ist. "Experten gehen davon aus, dass die gesetzliche und private Krankenversicherung langfristig zusammen wachsen." So DER HAUS-ARZT 1/2015 in der Wiedergabe des Petersberger Forums zum Gesundheitswesen am 23./24. Oktober 2014 in Königswinter, bei dem sich jährlich Entscheider aus der Branche austauschen. Franz Knieps vom Vorstand der Betriebskrankenkassen sowie Prof. Ingwer Ebsen, Jurist von der Goethe-Universität Frankfurt standen der Perspektive von Volker Leienbach von der PKV kontrovers gegenüber, der weiterhin betonte, das bestehende System dürfe nicht aus ideologischen Gründen verworfen werden, nirgends auf der Welt gäbe es ein besseres System als in Deutschland ... mehr im PDF

 

Transparent und Eindeutig – die neue Gebührenordnung

Der erste Aufschlag ist gemacht: Die private Krankenversicherung und die Ärzte haben dem Bundesgesundheitsministerium Grundzüge einer neuen Gebührenordnung vorgelegt. Zifferdrei sprach mit den Verhandlungsführern über Analogabrechnung, die politische Durchsetzbarkeit der GOÄ-Novelle und Qualitätsanforderungen in der Privatmedizin ... mehr im PDF

 

Zufriedene Kunden

Die Zahl der Beschwerden beim PKV-Ombudsmann ist 2014 zum dritten Mal in Folge gesunken. Mehr als 42 Millionen Verträge existieren in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung (PKV). Bei jedem davon kann es eine Vielzahl von Versicherungsfällen pro Jahr geben - ein echtes Massengeschäft. Dennoch gibt es bei Privatversicherten verhältnismäßig wenig Beschwerden ... mehr im PDF

 

Internationales Interesse am PKV-Ombudsmann

Die Arbeit der Schlichtungsstelle der Privaten Krankenversicherung stößt - nicht nur vor dem Hintergrund des kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzentwurfs zur alternativen Streitbeilegung - auch international auf großes Interesse. Professor Christopher Hodges vom „Centre for socio-legal studies" der Universität Oxford ließ sich in Berlin die Funktions- und Arbeitsweise des PKV-Ombudsmanns erläutern ... mehr im PDF

 

LABOR AKTUELL

Nach Vorwürfen, die Staatsanwaltschaft Augsburg habe im „Schottdorf-Verfahren" die Strafverfolgung von Laborärzten und Einsendern verjähren lassen, kommt die Abrechnungspraxis bei extern erbrachten Speziallaborleistungen wieder gezielt auf den Prüfstand. Es zeichnet sich ab, dass mittelfristig bundesweit Laborärzte und Einsender ins Visier der Ermittlungsbehörden kommen. Auch IGeL-Abrechnungen sind betroffen ... mehr im PDF

 

GOÄ aktuell: Anästhesieleistungen, Wundbehandlung

Was Kassenärzten verwehrt ist, kann in der Privatpraxis von allen als Leistung erbracht (und abgerechnet) werden, nämlich verschiedene Therapien mit Lokalanästhetika: ob Oberflächenanästhesien bei der Wundversorgung, wie hier aufgeführt, oder neuraltherapeutische und Wurzelnahe Infiltrationen nach GOÄ 267, 268. Hier der Hinweis auf die eher oberflächlichen Lokalanästhesien, die auch mehrfach abgerechnet werden können; allerdings sollte dies in der Rechnung deutlich beschrieben sein ... mehr im PDF

 

Nach Gerichtsurteil: Aufwendige Anamnesen und Beratungen mit Nr. 30 GOÄ analog abrechnen?

Das Amtsgericht (AG) Kiel hat entschieden, dass eine über eine Stunde dauernde schmerztherapeutische Erstanamnese mit der Nr. 30 GOÄ (homöopathische Erstanamnese) analog berechnet werden kann (Urteil vom 12.3.2015, Az. 115 C 469/14). Welche Konsequenzen dieses Urteil für andere aufwendige Anamnesen und Beratungen hat, zeigen wir im Beitrag auf ... mehr im PDF

 

Thieme Compliance zur Haftung bei Patientenaufklärung: Arzt kann auch haften, wenn er einen Eingriff nicht selbst durchgeführt hat

Stuttgart/Erlangen – Wer operiert, ist auch für die Aufklärung des Patienten zuständig – dieses Credo hat ein Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) Ende letzten Jahres korrigiert: Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch ein Arzt schadenersatzpflichtig werden, der den umstrittenen Eingriff nicht selbst durchgeführt hat. Die Entscheidung hat Konsequenzen sowohl für den operierenden Arzt als auch für denjenigen, der das Aufklärungsgespräch mit dem Patienten führt. Darauf weist der juristische Berater von Thieme Compliance, Rechtsanwalt Dr. Albrecht Wienke hin. Danach seien aufklärender und operierender Arzt gut beraten, sich im Vorfeld des Patientengesprächs zu Details des Eingriffs untereinander abzusprechen, damit der Patient individuell über Erfolgsaussichten und Risikofaktoren informiert werden könne ... mehr im PDF

 

Zahlen der PKV aus 2014

Aus dem jüngsten Rechenschaftsbericht der PKV geht hervor, dass der Ausgaben-Anstieg im vergangenen Jahr mit 2,6% deutlich geringer war als in den Jahren zuvor; dabei war der Anstieg im Bereich Arznei und Hilfsmittel mit 5,3% am höchsten. Die Abschlusskosten - ja in der Vergangenheit größter Kritikpunkt von Außenstehenden - reduzierten sich um 4,8% auf 2,3 Mrd. Euro (was wir aber immer noch nahezu skandalös finden, wenn man berücksichtigt, wie kleinlich z.T. bei der Leistungserstattung im ambulanten Bereich gekürzt wird!). Dass die Verwaltungskosten um 4,7% gestiegen sind, kann man auch verschieden interpretieren diesbzgl., immerhin auf 885 Mio €! Und reduzierte Abschlusskosten repräsentieren zum Teil ja schon auch den Rückgang im Neugeschäft für Vollversicherte ... mehr im PDF

 

Akteneinsicht Patient

Im Grundsatz gilt, dass der Patient Anspruch auf unverzügliche Gewährung der Akteneinsicht hat, wobei Akteneinsicht tatsächlich Einsichtnahme in der Praxis bedeutet. Ein Anspruch auf Fertigung und Zusendung von Kopien darf von einer Kostenübernahme samt Vorschusszahlung abhängig gemacht werden, OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 09.05.2011, 8 W 20/11. Der Umfang des Einsichtsrechtes erfasst grundsätzlich die gesamte Behandlungsdokumentation ... mehr im PDF

 

Rechtstipp: Juniorpartnerschaften gelten häufig als abhängige Beschäftigung

Ärzte und Zahnärzte, die in ihrer Praxis mit Juniorpartnern arbeiten, sollten ihre Gesellschafterverträge prüfen. Das LSG Baden-Württemberg entschied mit Urteil vom 12.12.2014, dass Juniorpartner unter bestimmten Voraussetzungen als abhängig beschäftigt anzusehen sind – und somit der Sozialversicherungspflicht unterliegen (Az. L 4 R 1333/13) ... mehr im PDF

 

Die eigene Homepage durch „Hyperlinks" bereichern: Welche rechtlichen Risiken gibt es?

Wer kennt die Versuchung nicht, die eigene Homepage durch Hyperlinks ansprechender zu machen. Die Haftung des Betreibers für die Inhalte („Content"), auf die mit dem Hyperlink verwiesen wird, ist schwierig ... mehr im PDF

 

(Zahn-)Ärzte müssen für Hintergrundmusik im Wartezimmer keine Gema-Gebühren zahlen

Mit Urteil vom 18.06.2015, Az. I ZR 14/14 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die Wiedergabe von Hintergrundmusik in (Zahn-)arztpraxen im Allgemeinen keine vergütungspflichtige Wiedergabe im Sinne des Urheberrechtsgesetzes ist. Folglich sind hierfür keine Gema-Gebühren (mehr) zu entrichten. Der BGH orientierte sich an einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2012 ... mehr im PDF

 

Langfinger: So schützen Sie Ihre Praxis und Ihr Team vor Schaden

Überfall in der Praxis: Jemand bedroht Ihre Angestellten und fordert Bargeld oder den Rezeptblock. Wie reagieren Sie in so einer Situation richtig und was können Sie tun, um auf solche Ereignisse vorbereitet zu sein? Hier fassen wir für Sie Tipps vom Experten zusammen, wie Sie und Ihr Team sich im Notfall richtig verhalten ... mehr im PDF

 

Freund und Feind sind schwer zu unterscheiden

Wenn Ärzte soziale Medien nutzen, sollten sie einiges beachten. „Das Internet macht uns zu transparenten Menschen, deren Daten überall und von jeden: einzusehen sind", verteufeln die einen die sozialen Medien. Andere sind mit Informationen bei Facebook und Co gar nicht geizig ... mehr im PDF

 

Geldwerte Vorteile für Privatversicherte

Beiträge zur Privaten Krankenversicherung können seit einigen Jahren besser von der Steuer abgesetzt werden, darauf haben wir bereits hingewiesen. Die Faustformel ist: mindestens 80%, bei der Pflegeversicherung 100%! Allerdings betrifft das nur die "Kernbeiträge", nicht aber Chefarzt- oder Heilpraktiker-Behandlung, auch nicht die Tagegeld-Prämien. Auch können die Selbstbehalte nicht verrechnet werden, und Beitragsrückerstattungen werden abgezogen. Wie das alles genau aussieht, kann man bei seiner Gesellschaft nachfragen ... mehr im PDF

 

Innovation in der Langzeit-Blutdruckmessung: Blutdruckmessung ohne Manschette

Ein neues Gerät zur kontinuierlichen störungsfreien Messung des Blutdrucks und weiterer Parameter wie Langzeit-EKG und HRV. Langzeit-Blutdruckmessungen werden traditionell mittels der Druckluftmanschette durchgeführt. Doch diese zeigt ihre Schwächen gerade in der Schlafphase durch Störung des Patienten und Messwertverfälschungen. Eine innovative Methode zur kontinuierlichen, rückwirkungsfreien Blutdruckmessung ohne Manschette räumt mit den Nachteilen auf ... mehr im PDF

 
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