Privatärztliche Praxis, Ausgabe 4/2017

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Die gekürzte Ausgabe der Privatärztlichen Praxis 4/2017 können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Textauszüge aus Privatärztliche Praxis, Ausgabe 4/2017

 

WAHLJAHR 2017 - Bürgerversicherung: Union nähert sich an

Wie sieht eine gerechte Krankenversicherung aus? Diese Frage stand im Fokus einer gesundheitspolitischen Debatte in Berlin, die im Rahmen des „12. MCCKassenGipfels“ stattfand. Das Thema „Bürgerversicherung“ nahm dabei einen zentralen Platz ein. Welche Konsequenzen würde sie für Ärzte haben? Kordula Schulz-Asche von Bündnis 90/ Die Grünen plädierte für die Bürgerversicherung, mit der das zweigeteilte System von gesetzlicher und privater Krankenversicherung aufgehoben würde. Nur Zusatzleistungen wären dann privat abgesichert. Für das Konzept sind SPD, Grüne und Linkspartei, dagegen haben sich bislang die Union und auch die Ärzteschaft ausgesprochen. ‚Es geht nicht darum, eine Grundversicherung mit der Bürgerversicherung abzusichern, sondern das jetzige Leistungssystem gerechter zu finanzieren‘ so Schulz-Asche ... mehr im PDF

Bürgerversicherung: Ärzte leiden Phantomschmerz

Über die ökonomische Bedeutung von privat Krankenversicherten für Vertragsärzte wird vor allem im Kontext der Bürgerversicherung diskutiert. Eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung untermauert die Aussagen jetzt mit Zahlen. Der Arztpraxis entgingen demnach im Durchschnitt rund 50.000 Euro Jahresumsatz. Warum Ärzte dennoch gelassen bleiben können ... mehr im PDF

„Ohne Beihilfe leidet die Funktionsfähigkeit des Staates”

Klaus Dauderstädt, Vorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion, spricht im Interview über die Vorteile der Beihilfe, seine Bedenken gegen jede Art von Einheitssystemen und über die Vorbildfunktion des deutschen Gesundheitswesens ... mehr im PDF

PKV abschaffen oder PKV für alle?

„Wir erwarten von der Politik Rahmenbedingungen, bestem Wissen und Gewissen zu behandeln.“ Das betonte Wieland Dietrich, Bundesvorsitzender der Freien Ärzteschaft (FA), kürzlich auf dem Kongress Freier Ärzte in Berlin. Mit oder ohne GKV, PKV, Bürgerversicherung & Co.? Professor Gerd G. Wagner, Mitglied des Sachverständigenrates für Verbraucherfragen, und Dr. Timm Genett, Geschäftsführer des PKV-Verbands, lieferten sich auf dem Kongress einen Schlagabtausch zu ein paar grundsätzlichen Fragen ... mehr im PDF

GOÄ aktuell: Analogabrechnung und Rechnungsstellung

Bei seit etwa 20 Jahren unveränderter GOÄ werden Analogabrechnungen immer häufiger. Kostenträger monieren vermehrt nicht den eigentlichen Analogabgriff (die herangezogene Ziffer), sondern formale Fehler bei der Rechnungsstellung. §12 Abs. 4 der GOÄ sagt: »Wird eine Leistung nach § 6 Abs. 2 berechnet, ist die entsprechend bewertete Leistung für den Zahlungspflichtigen verständlich zu beschreiben und mit dem Hinweis „entsprechend“ sowie der Nummer und der Bezeichnung der als gleichwertig erachteten Leistung zu versehen.“ ... mehr im PDF

Ärztetag gibt grünes Licht für GOÄ-Reform

Der Deutsche Ärztetag hat der Bundesärztekammer grünes Licht für ihre Pläne zur GOÄ-Reform gegeben. Gleichzeitig steht den Verhandlungsführern um Dr. Klaus Reinhardt ein arbeitsintensiver Sommer bevor. Die nun insgesamt 5.300 Ziffern müssen mit Preisen versehen werden. Ziel ist es, noch in diesem Jahr einen mit PKV-Verband und Beihilfe abgestimmten GOÄ-Entwurf vorzulegen. Hinter dem ambitionierten Zeitplan steht die Hoffnung, der nächsten Regierungskoalition eine Zusage zur Reform abzutrotzen ... mehr im PDF

Für jede Lebenslage - Privatversicherte haben zahlreiche Möglichkeiten, Beiträge und Leistungen zu beeinflussen

Privatversicherte genießen eine dauerhafte Leistungsgarantie: Weder ihr Versicherer noch die Politik können die vertraglich zugesagten Leistungen einschränken. Die Versicherten selbst haben allerdings zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, ihre Leistungen und Beiträge zu beeinflussen. Und sollte das Leben einmal anders verlaufen als geplant, bietet die Private Krankenversicherung spezielle Sozialtarife an, mit denen die Beiträge oft deutlich gesenkt werden können ... mehr im PDF

Chirurgie in der GOÄ: Auf die Größe kommt es an

Nach den Allgemeinen Bestimmungen C VIII der GOÄ können bei ambulanter Durchführung von Operations- und Anästhesieleistungen in der Praxis niedergelassener Ärzte oder in Krankenhäusern für die erforderliche Bereitstellung von Operationseinrichtungen und Einrichtungen zur Vor- und Nachsorge (z. B. Kosten für Operations- oder Aufwachräume oder Gebühren bzw. Kosten für wieder verwendbare Operationsmaterialien und -geräte) Zuschläge berechnet werden. Im Gegensatz zum EBM sind hier keine besonderen Auflagen zu beachten wie die raumhohe Kachelung des Zimmers, in dem die Eingriffe stattfinden ... mehr im PDF

Bestätigt: Delegation von Speziallaborleistungen ist kein Abrechnungsbetrug

Eine abrechenbare „eigene“ Speziallaborleistung setzt nach 4 Abs. 2 S. 1 GOÄ angesichts der unklaren Konturierung des Begriffs der ärztlichen Aufsichtswahrnehmung in der Norm nicht voraus, dass der Arzt während des gesamten vollautomatisierten Analysevorgangs persönlich zugegen ist. Erforderlich ist aber zumindest, dass der anweisende Arzt die notwendige medizinische Validation des Untersuchungsergebnisses persönlich durchführt. Dies hat der 1. Strafsenat des OLG Düsseldorf bestätigt und die sofortige Beschwerde der Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen den Beschluss, das Ermittlungsverfahren gegen einen Arzt wegen Betrugs nicht zu eröffnen, zurückgewiesen ... mehr im PDF

Kräftige Unterstützung für Praxisinhaber

Die neuen Regeln machen die Beschäftigung von Weiterbildungsassistenten unkomplizierter und lukrativer - ein Vorteil für Praxisinhaber, die einen Nachfolger suchen oder weniger arbeiten wollen. Mit Inkrafttreten des Versorgungsstärkungsgesetzes im Juli 2015 wurde eines der häufigsten Probleme bei der Beschäftigung von Weiterbildungsassistenten entschärft - diese können nun auch über das Ende der eigentlichen Weiterbildungszeit hinaus in der Praxis beschäftigt werden, ohne das lange Warten auf die Entscheidung des Zulassungsausschusses über die Einsatzmöglichkeit junger arbeitswilliger Kollegen, einen Stellenwechsel zum Leidwesen der Praxisinhaber als Folge hatte ... mehr im PDF

Leistungsbegrenzung einer PKV für physiotherapeutische Anwendungen

Der Fall: ein heute 69-jähriger Patient hat (vor zwei Jahren) Klage erhoben gegen die Debeka, weil diese nicht in der verordneten Menge Rechnungen erstattet hatte für Krankengymnastik, Manuelle Therapie und Massagen. Die der Gerichtsverhandlung vorausgegangenen Schriftwechsel, mit gutachterlichen Bescheinigungen der Verordner aus verschiedenen Fachbereichen waren „abgeprallt“, verbunden mit immer neuen weiteren Fragen zur medizinischen Notwendigkeit, schließlich endgültig abgewiesen durch einen hinzugezogenen Obergutachter der orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, der zusammenfassend betonte, die Verordnungen seien unverhältnismäßig umfangreich ... mehr im PDF

Bewertungsportale - Gericht stärkt Rechte von Ärzten

Das Landgericht München hat die Rechte von Ärzten gegenüber Bewertungsplattformen gestärkt. Laut einer Grundsatzentscheidung muss künftig das Portal die Richtigkeit der Bewertungsangaben beweisen. Die Beweislast für die Richtigkeit der Bewertung liegt bei Jameda, urteilten die Richter am Landgericht München. Die Richter am Landgericht verurteilten in dem Verfahren die Ärztebewertungsplattform Jameda zur Löschung einer Ärztebewertung, nachdem diese die Richtigkeit der negativen Bewertung nicht belegen konnte ... mehr im PDF

 

 

 
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