Die Privatärztliche Praxis (PÄP)

Das Organ des Privatärztlichen Bundesverbandes

Wir behandeln in der Privatärztlichen Praxis aktuelle Themen, die Privatärzten auf den Nägeln brennen

In der PÄP werden Ankündigungen und Informationen für unsere Mitglieder aufbereitet und kommentiert. Unser Augenmerk liegt dabei auf den besonderen Belangen der privatärztlich geführten Praxis. Zusätzlich werden wirtschaftliche, rechtliche und medizinische Themen behandelt, die für Privatärzte relevant sind.

 

Die Privatärztliche Praxis – Basisinformationen, die sich speziell an Privatärzte richten

Daneben wird die PÄP von Mitgliedern sehr geschätzt, weil wir Veröffentlichungen bieten können, die ausschließlich für den Kreis der niedergelassenen Privatärzte interessant sind. Hierzu gehören Abrechnungsfragen für Privatärzte, der Umgang mit den Versicherungen, Fragen der Praxisführung für Privatärzte, des Qualitätsmanagement für Privatärzte und des Praxismarketings für Privatärzte, um nur einige zu nennen. Die Privatärztliche Praxis (PÄP) erscheint in 4 Ausgaben pro Jahr. Hier veröffentlichen wir für Sie einige Textauszüge.

Die Privatärztliche Praxis (PÄP) ist ein kostenfreier Service für alle pbv-Mitglieder!


Privatärztliche Praxis, Ausgabe 3/2018

Der Privatärztliche Bundesverband hat gewählt


Bei seiner Jahreshauptversammlung am 21.4.2018 wurde ein neuer Bundesvorstand gewählt: Dr. Norbert Alexander Franz, erster Vorsit-zender, Dr. Christoph Gepp, zweiter Vorsitzender und Schatzmeister, Dr. Heinz Oehl-Voss zweiter Vorsitzender, Dr. Thomas Ems, Geschäftsführer.


Der Privatärztliche Bundesverband ist als korporativer Verband wie zahlreiche andere Verbände mit dem Hartmannbund assoziiert und sein Vorstand ist zum wiederholten Male als Vertreter aller korporativen Verbände in den geschäftsführenden Vorstand des Hartmannbundes gewählt worden, so dass die Interessen der Privatmedizin dort hervorragend dargelegt werden können, und andererseits Unterstützung von vielen Seiten erwartet werden kann ... mehr im PDF


Auf wen Jens Spahn in der Gesundheitspolitik setzt

Inzwischen ist das neue Kabinett seit einem Monat im Amt und Jens Spahn (CDU) zum neuen Bundesgesundheitsminister berufen. Das Personalgerüst der Hausleitung steht. Beamteter Staatssekretär bleibt Lutz Stroppe (CDU), der vor vier Jahren gemeinsam mit Amtsvorgänger Hermann Gröhe (CDU) ins Haus kam. Mit Stroppe, der das Ministerium mit öffentlicher Zurückhaltung und großer Ruhe geführt hat, setzt Spahn auf Kontinuität
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Telemedizin offensiv angehen

Preisfrage: Welches war während der Fußball-WM 2006 in Deutschland die am häufigsten runtergeladene App? Falsch! Es gab damals noch gar keine. Das erste iPhone ist erst Ende 2006 /Anfang 2007 auf den Markt gekom-men. Die Fußball-WM mit ihrem Sommermärchen ist noch nicht so lange her. In relativ kurzer Zeit hat sich hier eine Technik entwickelt, die heute alle Bereiche des Lebens durchzieht. Heute ist kaum noch eine hochwertige Kaffeemaschine zu kaufen, die nicht auch über eine 4pp gesteuert werden kann. Und die Entwicklung ist schon wieder weiter. Was bis vor kurzem noch über Apps abgebildet wurde, wird immer mehr von Siri oder Alexa, den Diensten von Apple bzw. Amazon, die auf Sprache reagieren, bearbeitet. Es gibt also viele gute Gründe, sich seitens der Ärzteschaft mit Telemedizin zu befassen
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Datenschutz - Strenge Neuregelungen ab 25.5.2018

Zahlreiche Alltagstätigkeiten unterliegen ab dem Stichtag 25.5.2018 in den Praxen völlig neuen Regulierungsvorschriften. Es müssen einige Modalitäten überprüft werden, z.B. welche Verträge bzgl Datenverarbeitung mit dem Labor oder mit Privatärztlichen Verrechnungsstellen fortbestehen können und welche nicht. Die Weitergabe von Patientendaten muss auf jeden Fall ausführlicher gegengezeichnet werden als bisher ... mehr im PDF

Datenschutz

Übersichtliche Informationen und Anleitungen zur Umsetzung der EU-DSGVO bieten die Seiten der KBV. Hier findet man auch eine Checkliste für die Umsetzung der Vorgaben sowie Mustervorlagen für die Patienteninformation und das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten. Ebenso werden hier verschiedene konkrete Maßnahmen für einen internen Datenschutzplan aufgezeigt ... mehr im PDF

Datenschutz: Schärfere Regeln für Arztpraxen

Am 25. Mai tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Die Verunsicherung in der niedergelassenen Ärzteschaft ist groß, doch viele Vorgaben werden schon jetzt in den Praxen berücksichtigt. Im Kern geht es bei der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) darum, das europäische Datenschutzrecht weitgehend zu vereinheitlichen und personenbezogene Daten in allen gesellschaftlichen Bereichen zu schützen ... mehr im PDF

Das digitale Erbe per Testament regeln

Praxisinhaber sollten ihr Testament oder ihren Erbvertrag in puncto digitales Erbe auf den Prüfstand stellen und gezielt ergänzen. Gerade in kleinen Praxen verläuft die Grenze zwischen privaten und unternehmerischen Interessen oft fließend. Ohne klare Regelungen drohen lnteressenskonflikte. Erben treten als Rechtsnachfolger des Erblassers automatisch auch in dessen Providerverträge ein und übernehmen alle Rechte und Pflichten. Damit verfügen sie grundsätzlich auch über das Zugangsrecht zu allen digitalen Daten. Sind die erforderlichen Passwörter nicht bekannt, können sie diese zurücksetzen lassen. Hierzu zählt womöglich auch der Zugang zu beruflich genutzten Mail-Accounts, Netzwerken oder Domain-Verträgen ... mehr im PDF

Bestätigt: Delegation von Speziallaborleistungen ist kein Abrechnungsbetrug

Eine abrechenbare „eigene" Speziallaborleistung setzt nach § 4 Abs. 2 S. 1 GOÄ angesichts der unklaren Konturierung des Begriffs der ärztlichen Aufsichtswahrnehmung in der Norm nicht voraus, dass der Arzt während des gesamten vollautomatisierten Analysevorgangs persönlich zugegen ist. Erforderlich ist aber zumindest, dass der anweisende Arzt die notwendige medizinische Validation des Untersuchungsergebnisses persönlich durchführt. Dies hat der 1. Strafsenat des OLG Düsseldorf bestätigt und die sofortige Beschwerde der Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen den Beschluss, das Ermittlungsverfahren gegen einen Arzt wegen Betrugs nicht zu eröffnen, zurückgewiesen ... mehr im PDF

GOÄ-Zuschläge bei der Sonographie beachten!

Neben Ultraschalluntersuchungen kann man in der GOÄ die Zuschläge nach den Nrn. 401 bis 406 berechnen. Beim Ansatz dieser Leistungen gilt es aber, auf Besonderheiten zu achten ... mehr im PDF

Besonderheiten der Honorarabrechnung bei chronisch Kranken

Ziffer 15 richtig abrechnen: Ziffer 15 GOÄ beinhaltet die Einleitung und Koordination flankierender therapeutischer und sozialer Maßnahmen während der kontinuierlichen ambulanten Betreuung eines chronisch Kranken. Sie darf ein Mal im Jahr abgerechnet werden. Diese Gebührenordnungsposition ist an eine Vielzahl von Vorgaben geknüpft, kein Wunder also, dass ihre Anwendung in der täglichen Praxis immer wieder zu Problemen führt ... mehr im PDF

Ärztetag 2018 - Bekenntnis zur Homöopathie für Ärzte

Erfurt 11. Mai 2018. Die deutsche Ärzteschaft hat sich auf dem diesjährigen Ärztetag in Erfurt explizit für die ärztliche Zusatzbezeichnung Homöopathie ausgesprochen. Anlass war die Verabschiedung der überarbeiteten Muster-Weiterbildungsordnung (WBO) für Ärzte, die Weiterbildungen der Mediziner in unterschiedlichen Facharzt- und Schwerpunktbereichen regelt ... mehr im PDF

Kopieren, leihen, überlassen: Was tun, wenn der Patient seine Akte haben will?

Paragraf 630g Abs 1 BGB sieht vor, dass jeder Patient die Möglichkeit hat, mündlich oder schriftlich, sofortige Einsicht in die eigene Patientenakte anzufordern, soweit der Einsichtnahme nicht erhebliche therapeutische Gründe oder sonstige erhebliche Rechte Dritter entgegenstehen (etwa bei psychiatrischen Erkrankungen). Eine weitere Verpflichtung leitet sich aus dem ärztlichen Berufsrecht ab. Paragraf 10 Abs 2 der Musterberufsordnung (MBO) verpflichtet den Arzt, seinen Patienten Einsicht in die objektiven Teile der Krankenunterlagen zu gewähren. Der Arzt steht somit in der Pflicht, seine Patienten schnellstmöglich die komplette Originalakte einsehen zu lassen, Kopien anzufertigen oder eine Auskunft über einzelne Abschnitte der Akte zu gewähren - je nachdem, was der Patient verlangt ... mehr im PDF

Hausärztliche Leistungen bei Patienten in stationärer Behandlung

In der Privatliquidation können von niedergelassenen Ärzten erbrachte Leistungen auch dann berechnet werden, wenn der Patient zur gleichen Zeit stationär im Krankenhaus behandelt wird. Das betrifft nicht nur Leistungen, die vom Krankenhausarzt veranlasst werden ... mehr im PDF

Praxishomepage - alles fehlerfrei?

Mehr als 60 Prozent der Patienten sind über Suchmaschinen im Internet auf der Suche nach einem neuen Hausarzt, so das Ergebnis einer Umfrage des Arztbewertungsportals Jameda. Im Zuge der Digitalisierung überrascht dieses Ergebnis nicht: Wenn „Dr. Google" bereits zu den Symptomen eines Patienten guten Rat wusste, kann er auch gleich einen guten Arzt empfehlen. Demzufolge ist es auch keine Überraschung, dass immer mehr Ärzte auf die Nutzung der eigenen Praxishomepage setzen. Eine aktuelle Studie der Agentur Reif und Kollegen ergab, dass besonders Homepages von Arztpraxen häufig rechtliche Mängel aufweisen ... mehr im PDF

Einheitliches Vergütungssystem statt Bürgerversicherung?

In einem ausführlichen Interview in der ÄrzteZeitung mit dem Gesundheitsökonomen Professor Jürgen Wasem (14.3.2018) wurden die Aufgaben der neu zu schaffenden "wissenschaftlichen Kommission" zur Schaffung eines "Einheitlichen Vergütungssystems" analysiert. Dabei sei der Koalitionsvertrag gar nicht unbedingt im Sinne eines solchen "einheitlichen" Systems zu lesen, so Wasem ... mehr im PDF

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